1. Biennale für Neue Musik

Am 27. Juni Uhr laden das Ernst-Bloch-Zentrum der Stadt Ludwigshafen am Rhein (Walzmühlstr. 63, Ludwigshafen) und das KlangForum Heidelberg von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr zu einem Symposium zum Thema „Konkrete Utopien mit und nach Ernst Bloch“ mit Vorträgen und Kammermusikbeiträgen ein. Die Veranstaltung ist Teil der 1. Biennale für Neue Musik, dem Ergebnis einer Vernetzung des Ernst-Bloch-Zentrums, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, der Gesellschaft für Neue Musik Mannheim e. V., des Nationaltheaters Mannheim, des KlangForums Heidelberg und des Theater und Orchester Heidelberg.
Referent*innen bei dem Symposion im Ernst-Bloch-Zentrum sind Prof. Dr. Francesca Vidal (Präsidentin der Internationalen Ernst-Bloch-Gesellschaft e. V.), die einen Vortrag zur Bedeutung der Musiktheorie in der Philosophie von Ernst Bloch hält, und Dr. Reinke Schwenning (Universität Siegen), der über Ernst Bloch und die musikalische Avantgarde spricht.
Zwischen den Vorträgen werden Kammermusikbeiträge aufgeführt: darunter Hanns Eislers „Kantate zu Herrn Meyers 1. Geburtstag“ und eine Uraufführung der Komposition von Cornelius Schwehr „Wir sind“ für Stimme, Viola und Klavier. Vorgetragen werden diese vom ensemble aisthesis, bestehend aus J. Marc Reichow (Piano), Kirstin Maria Pientka (Viola) und Stefanie Wüst (Gesang).
Als Moderator wird Dietrich Brants (SWR2) das Publikum durch die Veranstaltung begleiten.
Die 1. Biennale für Neue Musik nimmt Bezug auf den 1885 in Ludwigshafen geborenen Philosophen Ernst Bloch. Wie der Titel „Konkrete Utopien“ verrät, werden Visionen einer „guten Zukunft“ (Ernst Bloch) thematisiert. Neben exklusiven Uraufführungen darf das Publikum auf ein breitgefächertes – digitales und analoges – Programm aus Konzerten, Vorträgen und Komponist*innengesprächen gespannt sein.

Das Symposion mit Publikum im Ernst-Bloch-Zentrum beginnt am 27. Juni um 11.00 Uhr als Präsenzveranstaltung. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann unter anmeldung@bloch.de oder telefonisch unter 0621-504 2202 getätigt werden. Am Einlass muss ein tagesaktueller Negativtest (PoC oder PCr, Selbsttests werden nicht angenommen), ein vollständiger Impfnachweis (mindestens 14 Tage seit der letzten Impfung) oder der Nachweis eines Genesenenstatus (mindestens 28 Tage und höchstens 6 Monate alt) vorgezeigt werden. Das Ernst-Bloch-Zentrum ist dazu verpflichtet, eine lückenlose Kontaktnachverfolgung zu gewährleisten, weshalb die Erfassung personenbezogener Daten erforderlich ist. Diese kann über einen QR-Code (via der Apps Corona-Warn, Luca oder LUDigital) oder handschriftlich erfolgen.
Der Eintritt zu dem Symposion ist frei. Die Veranstaltung wird aufgezeichnet.
 

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