Ernst und Karola Bloch. Eine fotographische Reise durch ein bewegtes Leben

Die neue Ausstellung „Ernst und Karola Bloch. Eine fotografische Reise durch ein bewegtes Leben“ soll das ereignisreiche Leben der Familie Bloch zwischen Exil und Heimatsuche aufarbeiten und dabei ihre Reisen quer über den Globus, ihre Wegbegleiter sowie ihren Aktivismus anhand des fotographischen Nachlasses veranschaulichen. Besonderer Aufmerksamkeit gilt dabei der Arbeit der Architektin Karola Bloch. Die Ausstellung bildet dabei öffentliche sowie private Momente ab, ist sich aber stets bewusst, dass die großen Umbrüche des Lebens, Momente der Trauer, der Unsicherheit, oder des Glücks, zwischen den Bildern stattfanden.   

 

Eröffnet wird die neue Sonderausstellung mit einem Grußwort von dem Karola Bloch-Verleger Welf Schröter und einem Vortrag des Stadtplaners und Autoren Roland Beer 

Roland Beer erzählt vom Leben und Werk der Architektin Karola Bloch (1905-1994). Als Frau, Jüdin und Sozialistin behauptete sie sich mit starkem Willen in einer von Männern dominierten Welt, in Europa und den USA. In den 1950er Jahren war sie die führende Planerin von Kindereinrichtungen in der DDR. Als Anhängerin des „Neuen Bauens“ stand sie für die Ideale der Architekturmoderne, mit besonderem Blick auf das Soziale und die Perspektive der Frauen.

Roland Beer ist freier Stadtplaner, Fotograf und Autor. Er studierte in Stuttgart, Kaiserslautern und Halle/Saale und lebt seit 2003 in Leipzig. Seit 2019 widmet er sich kultur- und architekturhistorischen Forschungsprojekten – darunter zum Architekten Otto Fischbeck, zu Karola Bloch und zur Malerin Ruth Eitle. Gemeinsam mit Claudia Lenz verfasste er das Buch „…denn ohne Arbeit kann man nicht leben.“ – Die Architektin Karola Bloch.

 

Donnerstag | 27. August | 18 Uhr

Eintritt frei