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Schwerpunkt: Bauernkrieg

Nachmittagskonzert am 12. Mai mit Paul Stich und Dmytro Kravets (Klavier)

Film und Philosophie: Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes


Aktuelles Programm - Februar bis Mai 2026

  • EBZ_Programmflyer_Feb_bis_Mai_2026.pdf (169 KB)


Veranstaltungen

12.05.2026

"Die hörbare Welt" - Nachmittagskonzert mit Ausstellungsbesuch

Klaviermusik am Nachmittag mit Paul Stich (Klavier) und Dmytro Kravets (Klavier). Das Programm wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Dienstag | 12. Mai | 16 Uhr

Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Für Mitglieder der Pfälzischen Musikgesellschaft ist der Eintritt frei

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13.05.2026

Bloch lesen! Lesekreis

Lesekreis zu ausgewählten Texten des Philosophen Ernst Bloch

Leitung des Lesekreises und weitere Informationen: Prof. Dr. Matthias Mayer
(matthias.mayer@ludwigshafen.de)

Der Lesekreis findet im großen Veranstaltungsraum des Ernst-Bloch-Zentrums, Walzmühlstraße 63, statt. Es sind weder philosophische Vorkenntnisse noch Kenntnisse des Werks von Ernst Bloch nötig, um sich daran zu beteiligen.

Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten!

Mittwoch | 13. Mai | 17.30 - 19.30 Uhr

Eintritt frei

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21.05.2026

Film und Philosophie

Auch in diesem Jahr widmen wir uns dem philosophischen Kino: In "Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes" (Edgar Reitz, Deutschland, 2025, Hauptdarsteller Edgar Selge, 104 min) beobachten wir den Universalgelehrten des 17. Jahrhunderts in seinen leidenschaftlichen Ausführungen über Wahrheit in Bild und Abbild, Realität und Kunst. Mit einer Einführung und anschließenden Gesprächsmoderation von Robert Hörr (Ludwigshafen).

Donnerstag | 21. Mai | 18 Uhr

Eintritt frei

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09.06.2026

"Die hörbare Welt" - Nachmittagskonzert mit Ausstellungsbesuch

Lieder und Arien am Nachmittag mit Ruichng Yin (Bariton) und Klavier (n.n.)

Dienstag | 9. Juni | 16 Uhr

Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Für Mitglieder der Pfälzischen Musikgesellschaft ist der Eintritt frei

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10.06.2026

Bloch lesen! Lesekreis

Lesekreis zu ausgewählten Texten des Philosophen Ernst Bloch

Leitung des Lesekreises und weitere Informationen: Prof. Dr. Matthias Mayer
(matthias.mayer@ludwigshafen.de)

Der Lesekreis findet im großen Veranstaltungsraum des Ernst-Bloch-Zentrums, Walzmühlstraße 63, statt. Es sind weder philosophische Vorkenntnisse noch Kenntnisse des Werks von Ernst Bloch nötig, um sich daran zu beteiligen.

Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten!

Mittwoch | 10. Juni | 17.30 - 19.30 Uhr

Eintritt frei

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18.06.2026

Lesung und Gespräch: "Wo die Kaffeekirschen leuchten" mit Nicola Denis

In ihrem neuen Roman beschreibt Nicola Denis das Leben einer jungen Ludwigshafenerin die mit ihrem frisch angetrauten Ehemann 1953 nach Kolumbien aufbricht. Während er in der Andenstadt Tunja seiner Arbeit als Geologe nachgeht, ist sie mit der mühevollen Einrichtung ihres Lebens als „Auswanderer auf Zeit“ beschäftigt und findet Anschluss als Kammermusikerin. Zwischen unbekannter Kultur und kolonialen Mustern entsteht eine bewegende Geschichte von Sehnsucht, Selbstbestimmung und dem Zauber des Fremden, die die Tochter siebzig Jahre später anhand unzähliger Briefe und Fotos rekonstruiert. Ein so akribisch wie aufrichtig gestalteter literarischer Dialog zwischen den Generationen.

Nicola Denis, 1972 in Celle geboren, lebt als Literaturübersetzerin und Autorin im Westen Frankreichs. Für Matthes & Seitz Berlin übersetzte sie u. a. Werke von Alexandre Dumas, Honoré de Balzac, Éric Vuillard und Vinciane Despret. 2021 erhielt sie den renommierten Prix Lémanique de la traduction, 2023 den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis. 2022 erschien ihr literarisches Debüt »Die Tanten«.

Donnerstag | 18. Juni 18 Uhr

Eintritt frei

© Iris Maria Maurer

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14.07.2026

"Die hörbare Welt" - Nachmittagskonzert mit Ausstellungsbesuch

Klaviermusik am Nachmittag mit Chaejung Im (Klavier)

Dienstag | 14. Juli| 16 Uhr

Eintritt 7 Euro, ermäßigt 5 Euro

Für Mitglieder der Pfälzischen Musikgesellschaft ist der Eintritt frei

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27.08.2026

Eröffnung der Sonderausstellung "Ernst und Karola Bloch - Eine fotografische Reise durch ein bewegtes Leben" mit einem Votrag von Robert Beer "' ...denn ohne Arbeit kann man nicht leben' - Die Architektin Karola Bloch"

Roland Beer erzählt vom Leben und Werk der Architektin Karola Bloch (1905-1994). Als Frau, Jüdin und Sozialistin behauptete sie sich mit starkem Willen in einer von Männern dominierten Welt, in Europa und den USA. In den 1950er-Jahren war sie die führende Planerin von Kindereinrichtungen in der DDR. Als Anhängerin des "Neuen Bauens" stand sie für die Ideale der Architekturmoderne, mit besonderem Blick auf das Soziale und die Perspektive der Frauen.

Roland Beer ist freier Stadtplaner, Fotograf und Autor. Er studierte in Stuttgart, Kaiserslautern und Halle/Saale und lebt seit 2003 in Leipzig. Seit 2019 widmet er sich kultur- und architekturhistorischen Forschungsprojekten - darunter zum Architekten Otto Fischbeck, zu Karola Bloch und zur Malerin Ruth Eitle. Gemeinsam mit Claudia Lenz verfasste er das Buch "'...denn ohne Arbeit kann man nicht leben.' - Die Architektin Karola Bloch".

Im Anschluss an den Vortrag wird die neue Sonderausstellung "Ernst und Karola Bloch - eine fotografische Reise durch ein bewegtes Leben" eröffnet.


Donnerstag | 27. August | 18 Uhr

Eintritt frei

©Robert Beer

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09.09.2026

Bloch lesen! Lesekreis

Lesekreis zu ausgewählten Texten des Philosophen Ernst Bloch

Leitung des Lesekreises und weitere Informationen: Prof. Dr. Matthias Mayer
(matthias.mayer@ludwigshafen.de)

Der Lesekreis findet im großen Veranstaltungsraum des Ernst-Bloch-Zentrums, Walzmühlstraße 63, statt. Es sind weder philosophische Vorkenntnisse noch Kenntnisse des Werks von Ernst Bloch nötig, um sich daran zu beteiligen.

Da die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wird um vorherige Anmeldung gebeten!

Mittwoch | 9. September| 17.30 - 19.30 Uhr

Eintritt frei

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29.09.2026

50 Jahre "Haben oder Sein" von Erich Fromm

Mit Erich Fromm widmen wir uns diesen Herbst zum 50. Jubiläums der Erstausgabe von „Haben oder Sein“ einem Psychoanalytiker und Philosophen, der das Hoffen auf das Menschen-Mögliche und die Sehnsucht nach einer Befreiung aus entfremdeten Verhältnissen und Zwängen in den Mittelpunkt seines Denkens stellte. Mit 19 Jahren studierte der 1900 in Frankfurt am Main geborene Erich Fromm bei Alfred Weber in Heidelberg, in den 1930er-Jahren arbeitete er unter Max Horkheimer am Frankfurter Institut für Sozialforschung, 1934 folgte schließlich die Emigration nach New York. Mit „Die Furcht vor der Freiheit“ (1941) machte er sich in den USA einen Namen, durch „Die Kunst des Liebens“ (1956) wurde er weltbekannt. Mit seinem populären Spätwerk „Haben oder sein“ (1976) traf Fromm schließlich das Grundgefühl einer europäischen Nachkriegsgeneration, die unter einem „guten Leben“ etwas anderes als nur materiellen Wohlstand verstand. Die Auseinandersetzung mit der jüdischen Orthodoxie in Fromms Familie prägte sein Verständnis für die Suche des Selbst und des eigenen Weges in der Identitätsentwicklung. Das mehrheitliche Denken, Fühlen und Handeln, das er in den Menschen vorfand, sah er als gesellschaftlich vorgeprägt durch den Primat wirtschaftlicher, kultureller und sozialer Faktoren; die Bildung eines aufs eigene Sein ausgerichteten Charakters werde Fromm zufolge durch eine Fixierung an jene Objekte und Beziehungen verhindert, die innerhalb der vorherrschenden Verhältnisse und Zwänge als erstrebenswert angesehen werden. Mit „Haben oder Sein“ zeigt der Gesellschaftsanalytiker auf, wie durch eine Orientierung am Haben existenzielle Abhängigkeiten entstehen können – dem gegenüber stellt er die Aktivierung der am Sein orientierten Wachstumskräfte und ihren Anteil am Gelingen des menschlichen Lebens und gesellschaftlichen Miteinanders. Die anhaltende Gültigkeit von „Haben oder Sein“ zeigt sich heute auch im Bereich des Digitalen, der Transformation des Selbst zum User, der abhängig ist von Zugängen zum Internet, Social-Media und den Verheißungen der Künstlichen Intelligenz. Aufgrund dieser ungebrochenen Relevanz wollen auch wir Fromms Gedanken im Lichte gegenwärtiger Probleme ins Zentrum rücken und gemeinsam mit Prof. Dr. Jürgen Hardeck und Rainer Funk eine Plattform zur Diskussion bieten.

Jürgen Hardeck, 1958 geboren, studierte Vergleichende Religionswissenschaft, Philosophie und Sinologie in Bonn. Seit Mai 2021 ist er Staatssekretär im Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration des Landes Rheinlad-Pfalz. Er ist der 1. Vorsitzende der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft, in der er seit 1986 Mitglied ist.

Rainer Funk, 1943 geboren, lebt als Psychoanalytiker in Tübingen. Er promovierte über die Sozialpsychologie und Ethik von Erich Fromm und war sein wissenschaftlicher Mitarbeiter, als das Buch "Haben oder Sein" entstand. Funk ist Herausgeber der Erich Fromm Gesamtausgabe und verwaltet im Erich Fromm Institut in Tübingen den Nachlass und die Rechte von Erich Fromm.


Dienstag | 29. September | 18 Uhr

Eintritt frei


© Fromm Literary Estate

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