08.03.2018 bis 18.04.2018

Sonderausstellung "Kinder im Exil"

Flucht- und Exilerfahrungen von Kindern stehen im Mittelpunkt der Ausstellung und der sie begleitenden Projekte. Im historischen Teil zeigt die Ausstellung Fotos, Briefe und Werkmanuskripte aus dem Akademie- Archiv, insbesondere aus Nachlässen von Künstlern, die mit ihren Kindern
zwischen 1933 und 1945 ins Exil gehen mussten.
Bisher wenig oder kaum beachtet, wird die Perspektive der mit ihren Eltern geflohenen
Kinder sichtbar, der Töchter und Söhne von Walter Benjamin, Bertolt Brecht und Helene Weigel, Paul Dessau, George Grosz, Wieland Herzfelde, Alfred Kerr, Anna Seghers, Friedrich Wolf,
Arnold Zweig und anderen.
Auch Ernst Bloch floh mit seiner Frau Karola und dem damals knapp eineinhalbjährigen Sohn Jan-Robert in die USA. Die eigenen Exilerfahrungen haben viele der damals Erwachsenen schriftstellerisch
verarbeitet.
Diese Ausstellung spürt dem Schicksal ihrer Kinder nach: Wie erging es den entwurzelten Nachkommen
der Geflüchteten im Exil? Diese Frage ist angesichts der Familien und Kinder, die auf der Flucht vor Krieg und Katastrophen zu uns nach Deutschland gekommen sind, aktueller den je.

Die Ausstellung wurde von Dr. Gesine Bey kuratiert.

In Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin.

Ort: Ernst-Bloch-Zentrum

Datum: bis 18.04.2018 / 19:00 bis 12:00 Uhr