Herr der Gespenster. Die Gedanken des Karl Marx

„Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus“.
Mit diesen Worten leitet Karl Marx (mit Friedrich Engels) im Jahr 1848 das Kommunistische Manifest ein.
Zum 200. Geburtstag des großen Theoretikers des Sozialismus erläutert der Schriftsteller und Journalist der Süddeutschen Zeitung, Dr. Thomas Steinfeld, warum Marxsche Begriffe wie Arbeit, Profit, Klasse oder Mehrwert noch immer als Analysekategorien funktionieren.
Keiner vor und niemand nach Marx habe fundiertere Kritik an der ökonomischen Form geäußert,
die noch immer unser aller Leben durchdringt. Steinfeld betont jedoch besonders die „Aufforderung zum Denken“, nicht zum Rechthaben, die die Marxschen Schriften aktuell mache.

Mittwoch, 09. Mai 2018 | 19.00 Uhr

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt: 4 Euro

Dieter Thomä: Störenfriede in der Politik

Die G-20-Demonstration in Hamburg, die AfD, Trump, das Zentrum für politische Schönheit: viele (gesellschafts-) politische Akteure handeln am Rand der Ordnung, wechseln zwischen Mitspielen und Regelverstoß. Was das für unsere Welt, für unsere gesellschaftliche Ordnung bedeutet und ob das entstehende Chaos ein produktives oder ein destruktives ist untersucht der St. Gallener Philosophieprofessor Dieter Thomä in seinem Vortrag über „Störenfriede in der Politik“. Denn diese Störenfriede können den Lauf der Welt zum Guten wie zum Schlechten beeinflussen.

Donnerstag, den 26. April 2018, um 19.00 Uhr

Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 4 Euro