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Bloch-Preis 2012

Der zehnte Ernst-Bloch-Preis geht an Avishai Margalit.


Einstimmigen votierte die Jury, bestehend aus Prof. Dr. Martin Seel (Goethe-Universität Frankfurt a. M.), Dr. Elisabeth von Thadden (Die Zeit) und Dr. Klaus Kufeld (Leiter Ernst-Bloch-Zentrum) für die Vergabe des diesjährigen Ernst-Bloch-Preises an den politischen Philosophen Prof. Dr. Avishai Margalit. Der mit seinem Hauptwerk "Politik der Würde" (1996) bekannt gewordene Wissenschaftler und Aktivist stünde mit seinen „Überlegungen zum Verhältnis von Würde und Gerechtigkeit, zur Ethik der Erinnerung sowie zur Frage eines gerechten Friedens" für eine "nüchterne(n) Utopie der erreichbaren besten Möglichkeiten einer menschlichen Gesellschaft,“ heißt es in der Begründung der Jury.
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Mit dem Förderpreis wird die junge Wissenschaftlerin Dr. Lisa Herzog (Universität St. Gallen) für ihre Dissertation über die Erfindung des Marktes und politische Philosophie sowie ihre Essays zu aktuellen zeitkritischen Fragen ausgezeichnet. Die 1983 geborene Wirtschaftsethikerin überzeugt die Jury, weil es ihr gelinge "die gegenwärtige Krise des Kapitalismus in eine ideengeschichtliche Perspektive zu stellen und dadurch die politische Urteilskraft zu schärfen. Ihre Essays sind so originell, bilderreich und begrifflich präzise, dass sie auf inspirierende Weise den Blick für die Ökonomie als einen Gegenstand der politischen Philosophie und des Handelns von Bürgern neu öffnen.“

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Die Vergabe der Preise erfolgt am 21. September 2012, 17.00 Uhr in einem Festakt im Ernst-Bloch-Zentrum durch die Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse.

Pressemitteilung

 

 

 
 
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