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Donnerstag, 1. September 2011 | 19.00 Uhr
Misstrauisch beäugt Adam Soboczynski die zweifelhaften Errungenschaften der Spätmoderne. Die gleichförmig glatte, freundlich lächelnde Welt der Bio-Asketen und Nichtraucher, die sich von Smartphones geleitet zielstrebig durch gentrifizierte Stadtviertel bewegen, ist dem Mittdreißiger ein Graus. Wo Bürger zu Kunden werden und Freiheit nur Beinfreiheit meint, vermisst der Wahl-Berliner die Schönheit, die im Verborgenen liegt. Nach „Die schonende Abwehr verliebter Frauen“ ist Soboczynski hier eine scharfzüngige und dennoch charmante Gesellschaftskritik gelungen. Umso mehr, weil sich der Autor selbstironisch gibt.
Eintritt: 6,- Euro (ermäßigt 3,- Euro)
Büchertisch der Buchhandlung Dr. Kohl
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