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Trauer um Dr. Jan Robert Bloch
Dr. Jan Robert Bloch, der Sohn des in Ludwigshafen geborenen Philosopen Ernst Bloch, starb am 13. Mai 2010 im Alter von 72 Jahren in Berlin.

"Dr. Jan Robert Bloch war Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum und mit dem Ernst-Bloch-Zentrum eng verbunden. Sein Tod ist ein schmerzlicher Verlust, auch für die Stadt Ludwigshafen" erklärte Prof. Dr. Cornelia Reifenberg, Kulturdezernentin der Stadt Ludwigshafen am Rhein auch im Namen von Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse.
Dr. Jan Robert Bloch wurde 1937 in Prag geboren, studierte Chemie und arbeitete am Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel. Seit seiner Pensionierung lehrte er als Dozent für Sozialwissenschaften an der Universität Potsdam.
Auch Dr. Klaus Kufeld, der Leiter des Ernst-Bloch-Zentrums, bedauerte den  Tod von Dr. Jan Robert Bloch: "Seit der Gründung des Ernst-Bloch-Zentrums war ich auch auf einer persönlichen Ebene in engstem Kontakt mit Dr. Jan Robert Bloch. Wir trauern mit den Angehörigen und Freunden."
Nicht ausschließlich über die Präsentation im Ernst-Bloch-Zentrum, sondern auch publizistisch setzte sich Dr. Jan Robert Bloch mit der Philosophie seines Vaters auseinander. Zum Beispiel verteidigte er in "Kristalle der Utopie" (1995) das Prinzip Hoffnung und gab die Sammlung "Briefe durch die Mauer" (2009) heraus, die den Briefwechsel zwischen Karola und Ernst Bloch und seinem Assistenten Jürgen Teller dokumentiert. Ernst Blochs 1949 erschienenes Hauptwerk "Das Prinzip Hoffnung" trägt die Widmung: "Meinem Sohn Jan Robert Bloch.

 
 
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