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Donnerstag, 21. Januar 2010, 19.00 Uhr
Im Mittelpunkt der Lesung steht Ursula Krechels neues Buch „Shanghai fern von wo“. Shanghai als ein Ort jüdischer Geschichte: Weil kein hinderliches Visum zur Einreise benötigt wurde, fanden zwischen 1938 und 1941 cirka 18000 deutsche und österreichische Juden in der Hafenstadt Shanghai einen rettenden Zufluchtsort. In ihrem Roman „Shanghai fern von wo“ nimmt die Autorin Ursula Krechel das authentische Schicksal einiger dieser Emigranten als Grundlage und schmückt deren Geschichte detailreich aus. Dafür hat die Schriftstellerin beinahe 30 Jahre lang eidesstattliche Erklärungen ausgewertet.
Ursula Krechel wurde unter anderem mit dem renommierten Kunstpreis Rheinland-Pfalz, dem Deutschen Kritikerpreis und für „Shanghai fern von wo“ erst vor kurzem mit dem Joseph von Breitbach-Preis der Stadt Koblenz ausgezeichnet.
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 3 Euro
Veranstalter: Ernst-Bloch-Zentrum und Arbeitskreis Stolpersteine
Büchertisch der Buchhandlung Dr. Kohl
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