Ausstellung eines Philosophen
Die ständige Ausstellung informiert zu Blochs Leben und Werk und vermittelt in einer multimedialen Präsentationstechnik die Zukunftsthemen. Sie bildet zugleich die thematische Klammer zwischen den Sektionen des Hauses. Teile der ständigen Ausstellung sind auch als Wanderausstellung konzipiert.
Die Ausstellung besteht aus drei Präsentationsebenen:
Informationstafeln
Auf den doppelseitigen Informationstafeln werden biographische und werkgeschichtliche Daten Ernst Blochs mit dem zeitgeschichtlichen Kontext in Zusammenhang gebracht. Die aus transparentem Acryl gefertigten Teilelemente sind in einen Konstruktionsrahmen eingespannt und damit auch austauschbar und aktualisierbar.
Themensatelliten
Konzept und Konstruktion der Themensatelliten nehmen den Grundgedanken einer themenorientierten Ausstellung auf. Sieben Themensatelliten stehen je für ein Leitthema Ernst Blochs (Hoffnung, Aufrechter Gang, Künste, Naturallianz, Heimat, Arbeitskultur und Religion). Sie sind mobil auf Rädern konstruiert und bestehen aus transparenten Acrylmodulen. Sie vermitteln ihre Inhalte abwechslungsreich und multimedial über Bild, Schrift und digitale Information. Sie verweisen auch auf die Arbeitsplätze des Bloch-Informations- und SuchSystems (BISS) und vermitteln weiter in die anderen Sektionen des Ernst-Bloch-Zentrums.
Die sieben Themensatelliten stehen als interaktive Filme (jeweils 300 KB) zur Verfügung:
Hoffnung (Utopie, Zukunft allgemein...)
Aufrechter Gang (Zivilcourage, Bürgergesellschaft...)
Künste (Musik, Literatur, Kunst, Architektur, Design...)
Naturallianz (Ökologie, technische Utopien, Weltraumforschung...)
Heimat (Kulturelle Identität, Migrationsfragen, Exil...)
Arbeitskultur (Zukunft der Arbeit, Bildung, Informationsgesellschaft...)
Religion (Interreligiöse Fragen, Glauben, Atheismus...)
Tübinger Arbeitszimmer
In das Kellergeschoss des Ausstellungsraums ist das mit dem gesamten originalen Inventar rekonstruierte Arbeitszimmer Ernst Blochs aus seiner Tübinger Zeit (1961 - 1977) eingelassen, von oben einsehbar durch eine begehbare Glasplatte. Dadurch wird auch der Charakter eines "Gedenkzimmers" vermieden; mit der ungewohnten, zugleich aber auch sehr viel Einblick gewährenden Perspektive wird ein eindrucksvoller ausstellungsarchitektonischer Akzent gesetzt.
Begeben Sie sich auf einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung (2,2 MB).
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