"Wir haben das Hoffen zu lernen"
(Ernst Bloch)
 
Als Kultur- und Wissenschaftsinstitut ist das Ernst-Bloch-Zentrum an der Schnittstelle zwischen Forschung und Philosophie einerseits und den gesellschaftlichen Vermittlungsebenen andererseits tätig. Auf der Basis einer transdisziplinären Zusammenarbeit von Politik, Kultur, Bildung und Wissenschaft fördert es die Entwicklung von konkret-utopischen Szenarien.
Das Ernst-Bloch-Zentrum besteht aus einem Archiv mit Schriften und anderen Medien des Philosophen Ernst Bloch, der ständigen Ausstellung und einem Zukunftsforum für Veranstaltungen, wodurch die praktische Anbindung an aktuelle, in die Zukunft gerichtete wissenschaftliche Forschungen gewährleistet ist.
Dieses dreigliedrige Konzept aus
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Archiv
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Ausstellung und
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Zukunftsforum
eröffnet unterschiedliche Zugänge mit dem Ziel, wissenschaftliche Forschungsergebnisse grundsätzlich für alle Bevölkerungsschichten zugänglich zu machen. Ausgangspunkt für diesen Ansatz sind die Philosophie Ernst Blochs und seine Leitthemen "Prinzip Hoffnung", "aufrechter Gang" und "konkrete Utopie", die sich als paradigmatische Denkmodelle anbieten. Aus diesen Themen wird die Bedeutung von Blochs Denken für die heutige Zeit, auch über philosophische Ideen hinaus, abgeleitet, etwa für die Künste, Arbeitskultur und Religion.
So versteht sich das Ernst-Bloch-Zentrum über seinen originären Schwerpunkt als Bloch-Forschungsstelle hinaus als Forum für einen dynamischen gesellschaftlichen Diskurs, an dem sich interessierte Bürger wie Philosophen und Wissenschaftler gleichermaßen beteiligen können. Dabei gilt: Zukunft ist Programm. Die Disziplin Philosophie wird bemüht, um die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft aufzuwerfen und - mit Bloch gesprochen - "das Hoffen zu lernen".
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