"Die Menschen wie die Welt tragen genug gute Zukunft."
Mit der Zukunftsrede verbindet die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum den
Versuch, mutige Blicke in eine gute Zukunft zu wagen. Sie wird einer
bekannten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens aus Politik,
Philosophie, Literatur oder Wissenschaft anvertraut, deren Denken und
Handen für langfristige Visionen und konkrete Utopien steht. Die Rede
ist ein utopisches Statement an die Gesellschaft.
|
|
Büchner-Preisträger Volker Braun hält die erste Zukunftsrede. |

Die erste Zukunftsrede im Jubiläumsjahr 2010 nahm den 125. Geburtstag von Ernst Bloch zum Anlass, als utopische Initialzündung die gesellschaftliche Debatte über Morgen, Übermorgen und die Zeit danach zu befruchten.
"Volker Braun steht mental ganz nah bei Bloch, weil er bewusst über Grenzen agiert", kündigte Dr. Klaus Kufeld, Leiter des Ernst-Bloch-Zentrums den Redner an. Weil Brauns Denken und Schreiben darauf abziele, "falsche Hoffnungen zu enttäuschen" (Volker Braun), habe die Stiftung Ernst-Bloch-Zentrum ihm die Zukunftsrede anvertraut und zugetraut.
Volker Braun
Der Berliner Erzähler, Lyriker, Dramatiker und Essayist Volker Braun
wurde 1939 in Dresden geboren. Er war Druckereiarbeiter und Tagebaumaschinist, bevor er in Leipzig Philosophie studierte. Später
wirkte er am Berliner Ensemble und am Deutschen Theater. Volker Braun ist
Mitglied der Akademie der Künste Berlin sowie der Deutschen Akademie für
Sprache und Dichtung.
Den kompletten Text der ersten Zukunftsrede "Die ewige Beschäftigung mit der
Zukunft" erscheint im Bloch-Almanach 30 im September 2011 .
Eine gekürzte Textfassung veröffentlichte die Süddeutsche Zeitung am 29.11.2010.
|
|
mehr >
|
|