Datenbank konkreter Utopien
Mit utopischer Literatur
beschäftigt sich aktuell die SOCIETY
FOR UTOPIAN STUDIES in Toronto, Canada. Das Colorado College in Colorado
Springs bietet dazu eine ausführliche link-Liste
zu englischsprachigen Interseiten mit utopischen Inhalten an. Diese Seite bleibt, das liegt in der Natur der Sache, eine "Baustelle" und wird in den nächsten Wochen und Monaten beständig ausgebaut und in ein echtes Datenbankformat überführt. Geplant ist auch in Kürze die Links dieser Seite alternativ zur jetzigen assoziativ gedachten Systematik in Anlehnung an Ernst Blochs Buch "Prinzip Hoffnung" aufzuarbeiten und zu erschließen. Wir freuen uns stets über Hinweise, Vorschläge und Kritik. Wer selbst an einem utopischen Projekt arbeitet, möchte uns bitte seine URL schicken. Gerne nehmen wir auch Texte, Bilder, Töne und Videos mit in unsere Datenbank auf, falls Sie selbst keine Möglichkeit haben, Ihre Utopien und Projekte im Internet zu präsentieren. Hier noch ein kurzer rechtlicher Hinweis: Für die Inhalte der Seiten, auf die wir mit Verknüpfungen (links) hinweisen, sind die Autoren dieser Seiten selbst verantwortlich. Jede Haftung bzw. presserechtliche Verantwortung ist ausdrücklich ausgeschlossen. Zur Technik: Wir arbeiten um der besseren Kompatibilität mit vielen Browsern willen bewußt nicht mit einem Frame-Konzept. Wir empfehlen daher, sich für diese Seite ein Lesezeichen (bookmark) zu setzen, um stets schnell wieder zurückzufinden. Zur
Blochwoche 1998 startet der Talheimer Verlag die virtuelle
Blochakademie zur Zukunft der Arbeit.
Für uns Anlaß und Gelegenheit interessante Internetangebote zu diesem
Thema zu präsentieren. Eine
wichtige bundesdeutsche Initiative zu diesem Thema findet man unter dem
Stichwort "Eigenarbeit". Die Müncher
Anstiftung initiert und betreibt mehrere "Häuser der Eigenarbeit".
Hier stehen zum Selbstkostenpreis Räume, Meister und Maschinen zur Verfügung.
Mit diesem Produktionsmitteln kann man selbst ein Möbelstück bauen, eine
Schmuckkollektion entwickeln oder eine sonst nicht rentable Reparatur
durchführen. Es gibt Räume für Gruppen und Stadtteilinitiativen und rund
um die Häuser der Eigenarbeit natürlich jede Menge Kommunikation bis hin
zur wissenschaftlichen Begleitforschung. In Zeiten, in denen angesichts
hoher Arbeitslosenzahlen schon vom "Ende der Erwerbsarbeit"
die Rede ist sehen einige -allen voran der Münchener
Soziologe Ulrich Beck- eine echte Alternative in der Einführung der "Bürgerarbeit".
Kerngedanke des Modells ist, daß nicht mehr die unfreiwillige Untätigkeit
mehrerer Millionen Menschen mit Milliardenbeträgen gefördert wird, sondern
der Ausbau einer engagierten Bürgergesellschaft, die sich um öffentliche
Angelegenheiten (wie z.B die Betreuung von Obdachlosen und Asylbewerbern)
kümmert; eine
kritische Auseinandersetzung mit dem Modell der Bürgerarbeit
informiert jedoch auch über die Grenzen dieses Ansatzes. Aktiv im Alter Viele
(Vor-)Ruheständler und Langzeitarbeitslose zwischen 50 und 65 Jahren,
die sogenannten " jungen Alten", haben große Schwierigkeiten
beim Übergang in ihr Rentnerdasein. Sie fühlen sich oft isoliert und wissen
wenig mit ihrem Leben anzufangen. Konkrete Hilfe bietet hier z.B.
die Initiative von ZWAR,
die versucht, diesen oft desillusionierten Menschen wieder neuen Lebensmut
zu geben und sie in ein soziales Netzwerk zu integrieren. Menschenrechte In seinem
Buch "Naturrecht und menschliche Würde" beschäftigt sich Ernst
Bloch mit den elementaren Rechten des Menschen. Seine Frau Karola Bloch
engagierte sich in der Gefangenenhilfe und war Fürsprecherin eines menschenwürdigeren
Strafvollzugs. Einen interessanten Einblick in den Gefängnisalltag und
umfangreiche Informationen über Alternativen zum Strafvollzug
bietet das von Gefangenen selbst gestaltete Diskussionsforum "Knast-online". Linke Links Eine
Vielzahl "linke links" bei Wissenschaft
plus Politik und zwar dort speziell on
the left side of the net, und bei NADIR. Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt Das Internet ist als
internationales, grenzüberschreitendes Medium selbst schon eine sehr konkrete
Utopie. Kritische Auseinandersetzung mit der Computerkommunikation ist
dennoch nötig! Eine Interessenvertretung für konfessionslose Menschen mit freigeistiger, agnostischer, humanistischer oder atheistischer Weltanschauung ist der Bund für Geistesfreiheit. Utopische Lebensgemeinschaften: Die internationale
Stiftung GAIA-Trust mit Sitz
in Nordjütland, Dänemark Zukunftsinitiativen Homepages zur Verfügung.
Man gelangt von hier aus zu 20
Ökodörfern weltweit von Rußland bis Argentinien. Z.B. findet man hier
Findhorn in Schottland, den Lebensgarten Steyerberg bei Hannover, das
Zentrum für Humanökologie in Tamera, Portugal, das Zentrum für experimentelle
Gesellschaftsgestaltung ZEGG in Belzig bei Berlin, Crystal Waters ein
Ökodorf bei Maleny in Queensland Australien, und andere Projekte, die
im Global Eco Village Network GEN organisiert sind. Fragen der zukünftigen Energieversorgung: Eine
zentrale Frage für das zukünftige Überleben der wachsenden Weltbevölkerung
ist die Energie. Unsere Energieseite
präsentiert Initiativen und Projekte rund um die Nutzung erneuerbarer
Energien. Gerade im Bereich der Wind
und Sonnenenergienutzung hat sich in den letzten Jahren viel getan. Einkaufs- und Jobalternativen Dem "Wandel
durch Handel" fühlt sich das Münchner
Unternehmen Altop verbunden, das seit 1988 das alternative Branchenbuch
herausgibt. Hier finden Sie z.B. den eco-finder. Eine Suchmaschine mit
über 18.000 Links zu alternativen Internetangeboten und insgesamt über
30.000 Einträgen. Besonders interessant: Der aktuelle
Messen- und Ausstellungsführer zu allen wichtigen Veranstaltungen
im Umfeld alternativer Wirtschaftsweise: Von der Abfallwirtschaft bis
zur Zukunftstechnologie. Bioprodukte im englischsprachigen Raum findet
man bei Organic
Networks. Bambus ist ein vielseitiges Material: Man kann ihn
(es) essen, Musikinstrumente, Möbel oder ganze Häuser daraus bauen. Wichtigster
Ansprechpartner in Deutschland ist die Baumschule
Eberts in Baden Baden. Zahlreiche Internationale Links zum Thema Bambus
und schöne Bilder findet man bei The
Bamboo World. Medizin im Wandel Eine ausgezeichnete Datenbank für alternative Medizin bietet der Berliner Datadiwan an. Wir sprachen mit der Müncher Zahnärztin Susanne Berthold über ganzheitliche Zahnmedizin und bekamen von einem engagierten Besucher dieser Seiten einen Hinweis auf sein Angebot zu alternativer Krebstherapie. Mit der Integration von traditionellen Behandlungspraktiken aus anderen Kulturkreisen, mit Ethnobotanik u. -pharmakologie und anderen interessanten Themen beschäftigt sich das Internetangebot der Arbeitsgemeinschaft für Ethnomedizin an der Uni München. Eine umfangreiche Linkliste zum Thema Alternativmedizin bieten auch alle einschlägigen Internetverzeichnisse z.B. www.bellnet.com. Gleichzeitig ist auch in der HighTech Medizin einiges in Bewegung. Die Rastatter Maquet AG bietet bereits heute einen Roboter an, der erfolgreich bei Kreuzbandriß-Operationen eingesetzt wird. Das Projekt trägt den Namen CASPAR, was für Computer Assisted Surgical Planning and Robotics steht. Der Vorteil für den Patienten liegt im exakten Fräsen der Bohrkanäle im Schienbein- und Oberschenkelknochen mit einer Genauigkeit von einem Zehntel Millimeter, die auch die sicherste Chirurgenhand nicht erreicht. Beim Institut für Lasertechnik in der Medizin und Meßtechnik, kurz ILM in Ulm wurde in Zusammenarbeit mit der Biberacher KaVo GmbH & Co. ein Laser für Zahnärzte entwickelt, der ebenfalls bereits serienreif ist. In der zweiten Generation wird der Laserstrahl statt über Spiegelgelenke durch eine flexible Faser direkt zur Behandlungsstelle geleitet. Der Patient profitiert, so die Firma, von einer "schonenden, effektiven und schmerzreduzierten Zahnbehandlung". Ebenfalls wurde beim ILM in Ulm ein lasergestützter Kariesdetektor entwickelt, der es erstmal zu vertretbaren Preisen erlaubt Karies nicht nur an der Oberfläche von Zähnen, sondern auch unterhalb von gesundem Schmelz zu erkennen. Überhaupt
gewinnt der Lasers in der Medizin gewinnt zunehmend an Bedeutung. Seine
speziellen Eigenschaften können zur berührungslosen, selektiven und spezifischen
Wirkung auf Weich- und Hartgewebe speziell für minimal invasive Therapieformen
eingesetzt werden. Neue therapeutischer Methoden entstanden wie z.B. die
photodynamischen Lasertherapie, die Hart- und Utopische Kunst- und Kulturprojekte „Die
Kunst ist der Statthalter der Utopien“ - die Worte des zeitkritischen
Philosophen Walter Benjamin standen von Beginn an hinter den „Duisburger
Akzenten“, lesen Sie mehr über ein richtungsweisendes Festival in
einer Industriemetropole! Bürgernahe utopische Kunstprojekte im Bereich Public Art, also Kunst im öffentlichen Raum, oft auch unter Mitwirkung von Arbeitern und Angestellten sowie Musik Konkrete (Musique Konkrete) findet man bei Concept Nouveau. Der Fachbereich
Informationswissenschaft arbeitet seit einigen Jahren an einem multimedialen
virtuellen Museum zur Völklinger Eisenhütte, dem ersten Industriedenkmal,
das Aufnahme in der Weltkulturerbeliste
der UNESCO fand. Einen ähnlichen Ansatz wie die UNESCO, nämlich besondere
Orte für die Gemeinschaft aller Menschen zu schützen und zu bewahren,
verfolgen mehrere private Initiativen, die sich zum "The
Sacred Earth Network" zusammengeschlossen haben. Hier engangiert
man sich vorallem in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Anders Lernen Die PHÄNOMENTA
bietet eigenes Welterleben mit allen Sinnen. Erstaunliche naturwissenschaftliche
und technische Phänomene werden unmittelbar erfahren. Besucher erforschen
die Zusammenhänge von Wellen und Schwingungen. Sie rätseln um die Form
der schnellsten Rollbahn, erfahren den Einfluß der Form auf die Stabilität
von Brücken. Die
Aktion mündige Schule (AmS) will mit ihrem Verfassungsentwurf, der
von 37.000 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt wird, erreichen, daß sich
die Schulen in Schleswig-Holstein flexibel und lebendig weiterentwickeln
können. Deshalb sollen sie größere pädagogische und organisatorische Selbständigkeit
bekommen. Eine interessante Alternative zum im allgemeinen eher praxis- und naturfernen Unterricht ist das schweizerische Projekt "Schule auf dem Bauernhof", bei dem die Kinder und Jugendlichen vor Ort einen anderen, verantwortungsvolleren Umgang mit ihrer Umwelt lernen sollen. Anders Reisen Als die
Naturfreunde 1895 gegründet wurden, war Reisen noch den oberen Schichten
vorbehalten. Für Kinder und Jugendliche war Reisen oft ein unerfüllbarer
Traum. Heute gehören sie zu den reiselustigsten Menschen unter der Sonne.
Die Naturfreunde bieten bezahlbare Reisen ins In- und Ausland an, die
den Grundsätzen des Sanften Tourismus verpflichtet sind. Daher gibt es
bei der Naturfreundejugend nur selten Flugreisen, aber umso häufiger Wanderungen,
Radtouren, Segeltörns und anderes mehr. Technische Utopien und neue Konzepte im Verkehr: Die
Renaissance der Luftschiffe... betreibt
die Cargolifter AG. Zunächst
soll mit Fracht- und Kranluftschiffen der Verkehr zu Land und in der Luft
ökologisch entlastet werden, zu einem späteren Zeitpunkt soll es auch
wieder Reisen mit dem Luftschiff geben! Die Akademische
Solartechnikgruppe Darmstadt e.V. (AKASOL) hat sich das Ziel gesetzt,
Möglichkeiten zur Nutzung regenerativer Energien aufzuzeigen und den Stand
der Technik auf diesem Gebiet voranzutreiben. Der Schwerpunkt lag in der
Vergangenheit bei der Entwicklung von Solar- und Elektrofahrzeugen.Weitere
Arbeitsfelder sind heute auch stationäre Solaranlagen und alle anderen
Möglichkeiten zur Nutzung regenerativer Energien. Das aktuelle Projekt
ist ein voll alltagstaugliches Elektroauto: die AKABINE;
weitere Seiten zu Solarfahrzeugen auf der linkpage
der AKASOL! Wer allerdings bislang noch auf dem Boden der Tatsachen kurzfristig weiterkommen will, klicke sich in die Seiten der Carsharing Organisationen ein. Teilauto spart Geld, Energie und eine Menge anderer wertvoller Ressourcen! Die Zeitschrift
VERKEHRSZEICHEN. Heft 4/1999 befasst sich mit aktuellen Entwicklungen
im Mobilitätsmanagement, stellt neue Projekte vor und berichtet über aktuelle
Mobilitätsdienstleistungen in der Schweiz ("Mobil-Pakete"; PubliCar).
Weitere Beiträge behandeln die Themen Mobilitätserziehung, Kundenbeteiligung
im ÖPNV und Regionalbahnen. Sie können sich unter In der "Galerie der Visionen" der Gelsenkirchener Firma Z-Punkt GmbH geht es zu einer Zeitreise in die Geschichte der Zukunft. Die Stationen sind Bilder der Zukunft, wie sie vor 150, 100 oder 50 Jahren als magische Verheißung durch die Vorstellung der Zeitgenossen geisterte. Es gibt "Abstecher in Sackgassen des Erfindertums", "Visionen, die auch uns Heutigen noch traumhaft erscheinen" und die "Einsicht, daß manche technische Neuerung eigentlich ein alter Hut" sind. Frieden und Zukunft Wissenswertes
zum Thema Abrüstung, Gewaltfreiheit und Menschenrechte findet sich auf
der Homepage der Vereinigten KriegsdienstgegnerInnen.
Besonders zu empfehlen sind hier "Norberts Bookmarks für engagierte
Leute" mit über 15000 (!) Links zu den Themen Frieden,
soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte. Anders mit Geld umgehen Ethical Investment boomt: Immer mehr Anlegern ist es wichtig, was mit ihrem Ersparten passiert. Sie wollen die Gewissheit, daß Ihre Rücklagen für sie und nicht gegen sie arbeiten. In Ihren Anlagekonzepten bieten ethische Investmentfonds, Versicherungen und lternative Banken bereits ein breites Spektrum an Investitionsmöglichkeiten. Gleichzeitig finden Alternativprojekte bei diesen Einrichtungen manchmal eher Gehör als bei konventionellen Kreditinstituten. Eine der ältesten Einrichtungen dieser Art in der Bundesrepublik ist die "Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken (GLS)" . Filialen gibt es bereits in Bochum, Hamburg, und Stuttgart. Hier werden interessante Projekte im Bereich ökologischer Hausbau, Ausbildung, Gewerbe und vor allem Biolandbau mit zinsgünstigem oder sogar zinsfreien Geld ausgestattet. Die Umwelt schützen, für Frieden und soziale Gerechtigkeit eintreten, Verantwortung für die Zukunft unserer Welt übernehmen - das sind die Ziele der Ökobank e.G. Sie bestimmen die Geschäftspolitik seit Gründung der Bank im Jahr 1988. Bisher gibt es zwei Filialen in Frankfurt und Freiburg. Hauptsächlich arbeitet die Bank jedoch als überregionale Direktbank. In ihrem Förderbereich finanziert die Ökobank ökologische und kooperative Wirtschaftsweisen. Mit günstigen Krediten unterstützt sie Betriebe und Projekte, die sich für eine lebenswerte und soziale Umwelt engagieren. Um diese günstigen Kredite anbieten zu können, bedarf es der Bereitschaft der Anlegerinnen, auf Maximal-Zinsen zugunsten der Förder-Projekte zu verzichten. Für alle, die möchten, daß ihr Geld in einem bestimmten Bereich sinnvoll eingesetzt wird, bietet die Ökobank Förderfonds-Sparbriefe unter den Schwerpunkten Ökologie, Emanzipation und Soziales Engagement. Eher
konservativ präsentiert sich das Anlagekonzept der Nürnberger UmweltBank.
Hier überwacht ein "UmweltRat" als Expertengremium die ökologische
Ausrichtung der Bank. Ihm gehören unter anderem Heinrich von Lersner an,
der frühere Präsident des Umweltbundesamtes, Reinhard Loske vom Wuppertal-Institut,
der bayerische CSU-Politiker Josef Göppel sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete
Hermann Scheer, Präsident der EUROSOLAR-Initiative in Bonn. Der UmweltRat
definiert die Kriterien für die Förderung und Finanzierung von Umweltprojekten.
Die UmweltBank finanziert z.B. regenerative Energieerzeugung, umweltschonende
Verkehrsmittel und umweltfreundliches Bauen. Das Internet bietet mit oeko-invest.de bereits eine eigene Zeitschrift für Ökoinvestment. Hier gibt es neben Fonds und Anlagetips jede Menge Hintergrundinformationen zum Thema im deutschsprachigen Raum. Hier findet man unter dem Seitentitel "Grüne Pflanzen im Kapitaldschungel" einen lesenswerten Beitrag zum Ökobanking. Ebenfalls informativ ist der Artikel "Ethisch-ökologische Kreditinstitute" eine entsprechende Internetveröffentlichung der Verbraucherzentralen, in der auch vor unlauteren Angeboten gewarnt wird. Ebenfalls werden dort einige ethischen oder ökologischen Investmentfonds genannt: Untersuchungen haben gezeigt, daß die Rendite-Risiko-Struktur bei ethischen oder ökologischen Investmentfonds nicht schlechter sein muß als bei ganz gewöhnlichen Investmentfonds. Utopische Zentren Das
Internationale SolarCenter (ISC) in Berlin ist ein multifunktionales
Kommunikations-, Informations- und Architektur Architektur ist gebaute Zukunft. Keine Kunstform konfrontiert so massiv und dauerhaft die Bevölkerung mit ihrer Ästhetik, wie die Baukunst. Architektur ist Kunst im Öffentlichen Raum und damit immer auch Ausdruck für das aktuelle Zeitgefühl. Uns interessiert daher hier in erster Linie Architektur, die erfrischend anders ist, die über die reine Zweckhaftigkeit hinauswächst und die versucht festgefahrene Bau- und Wahrnehmungsstrukturen aufzubrechen und neue Räume zu schaffen. In der
aktuellen theoretischen Architekturdebatte kommt nun nach dem Intermezzo
der Postmodernen die modernisierte Moderne ins Gespräch. An Bezeichnungen
herrscht kein Mangel. Man nennt es Supermoderne (Augé), Hypermoderne (Ibelings)
oder eben "Zweite Ein gutes Beispiel für diese neue Art kommunikativen Bauens ist das jüdische Museum in Berlin von Daniel Libeskind. Das Gebäude erinnert in seiner Form an einen Blitzschlag oder eine Bruchkante, einen Riß. Dieser Riß hat Spuren hinterlassen und hat, das ist vielleicht das Leitthema dieses Gebäudes, mögliche Entwicklungen verhindert. Durch die systematische Vernichtung der jüdischen Bevölkerung entstand wurde die gleichzeitig die Möglichkeit der Entstehung von jüdischer Geschichte und Kultur empfindlich unterbrochen. Dieses Fehlen von Möglichkeit wird in Libeskinds Bau zu Leerräumen und damit zum Lehrraum. Architektur schafft hier nicht Hülle im Sinne von Behältnis für Exponate sondern wird selbst zum Objekt mit deutlicher Aussage. Eine Aussage, die durch die Lichtführung des Gebäudes noch unterstrichen wird: Hier wird nicht diffus und gleichmäßig beleuchtet, sondern scharf in Hell und Dunkel unterteilt. Einige der Leerräume sind zwar einsehbar, aber nicht betretbar. Das Fehlen jüdischen Lebens nach dem Holokaust bleibt eine Wunde, die zwar vernarbt, aber nicht wirklich heilen wird. Der architektonischen Aufgabenstellungen sind vielfältig. Nur wenige Architekten haben die Chance sich in der Königsdisziplin des Museumsbaus zu versuchen. Nicht wenige verdienen ihr Geld mit dem klassischen Einfamilienhaus, mit Mietshäusern, Gewerbebau oder Gebäuden, die dem kurzen Verweilen dienen, wie Hotels, Restaurants, Cafés und Gaststätten. Ein besonders unerfreuliches Kapitel in der jüngeren Baugeschichte waren Autobahnraststätten. Die österreichische WIGAST AG mit Sitz Wien beauftragte 1989 den Maler Friedensreich Hunderwasser mit der Umgestaltung des Autobahnrasthauses Bad Fischau. Hundertwasser hatte schon zuvor mit seinem Hundertwasser-Haus Wien für Aufsehen gesorgt. In der Tat scheinen sich Autobahnraststätten und Gewerbegebiete gleichermaßen als neue Experimentierfelder anzubieten. Man versuchte deshalb auch in Deutschland beim Bau der Kunstraststätte Illertal Ost gestalterisch neue Wege zu gehen. Schöpfer der Anlage ist der Grazer Künstler und Architekt Herbert Maierhofer, der, offensichtlich gleichermaßen von Hundertwasser und Gaudi inspiriert, ein witziges Konglomerat aus Farbe, Form und Kitsch geschaffen hat, das von den Automobilisten überraschend gut angenommen wurde. Hier geht es zu den Bildern! Das Haus
als Keimzelle des Lebens, als eigenständige und interaktiv mit der Umwelt
agierende Einheit ist das Thema des Helitrop.
Der Prototyp dieses Hauses, das von Architekt
Rolf Disch entworfen wurde steht in Freiburg, ein weiteres Gebäude
dieses Typs wurde im badischen Offenburg von dem Armaturenhersteller Hansgrohe
gebaut. Ein weiteres wichtiges Solararchitektur-Team finden wir in einem ehemaligen Tübinger Gewächshaus. Die Gruppe LogID um den Architekten Dieter Schempp entwickelt hier ästhetisch reizvolle Solarhäuser in beinahe jeder Größe für beinahe jeden Zweck. Not-for-Profit Organisationen Der Kommunikation und Information für Not-for-Profit Organisationen dient der Server gaia.de. Mehr zur Philosophie der Vernetzung und Nachhaltigkeit dort! Weitere Projekte werden folgen. Wenn Sie Vorschläge, Kritik und/oder Anregungen haben, senden Sie uns bitte eine eMail!
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